Der Tod und die digitale Welt

Wie sich durch Technik unser Verhältnis zur Endlichkeit wandelt

Zu allen Zeiten war und ist der Tod eine katastrophale Zäsur, der neben den Sterbenden auch deren Angehörige betrifft. Der Tod war Ursprung zahlreicher religiöser Rituale und zog verschiedenste Formen der Trauer nach sich. Der radikal analoge Tod dringt heute in eine immer stärkere digitalsierte Welt ein, verändert Tradition, schafft neue Rituale und kreiert neue Wege des Umgangs mit Trauer und der Selbstreflexion über das eigene Sterben.

In zwei Impulsvorträgen mit anschließender Podiumsdiskussion wollen wir, die theoretische wie praktische Seite dieses Themas beleuchten und eruieren, wie sich Tod, Trauer und die Vorbereitung auf das Lebensende vom "analogen" hin ins "digitale" Zeitalter verändert haben.

Auf dem Podium diskutieren Leon Bichler (Theologe und Entwickler der LifeCompanionApp) und Dr. Niklas Barth (Soziologe an der LMU München). In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule.

Information zur Anmeldung:
Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter Angabe der Nummer L136100 bei der Münchner Volkshochschule an. Es besteht kein Zugang an der Abendkasse. Es gelten die Hygienevorschriften der Münchner Volkshochschule. Die Anzahl der Plätze am Veranstaltungsort ist begrenzt, aber es besteht zur einem vergünstigten Preis die Möglichkeit, die Veranstaltung auch online zu buchen. Weitere Informationen finden Sie im Herbstprogramm der Münchner Volkshochschule unter www.mvhs.de.
Termin: Dienstag, 03.11.2020 von 19.00-21.00 Uhr
Veranstaltungsort: Vortragssaal 1, Bildungszentrum Einstein 28 (U-Bahn: Max-Weber-Platz), barrierefrei
Kursgebühr (Online) 7,00 €
Kursgebühr (Präsenz) 10,00 €
Referent Niklas Barth,
Referent Leon Bichler
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