"Jeden Tag zumindest eine Zeile…" - Von eigenen und fremden Tagebüchern

Sprech-Stunde Familiengeschichte

Fast jeder hat noch eines ganz hinten im Regal, die
Notizen eines früheren, halb vergessenen Ichs. Oder
man pflegt es noch treu: die schöne Kunst des
Tagebuchs. Als intime Selbstbefragung, als Schule
der Wahrnehmung oder Chronik von Alltagsgeschichten
und Weltenläufen ist das Tagebuch nicht nur wertvoll
für die Schreibenden, die es stärken und glücklich machen kann.
Auch einem späteren Nach-Leser öffnet es die Augen. Nicht nur
die Tagebücher von großen Dichtern, sondern auch die von Tanten
und anderen Verwandten lassen uns spüren, wie große Geschichte
in ihrem Leben angekommen ist, verstanden und bewältigt wurde. Und wie dieser Mensch gefühlt und gedacht, geliebt und gearbeitet hat. Um Ihnen wieder Lust auf Tagebücher zu machen, zeigen wir Ihnen verschiedene Formen, Vorgehensweisen und berühmte Beispiele. Sie lernen die wilde, bunte Variante des „Art Journals“ kennen und Plattformen sowie Archive, die an privaten Notizen interessiert sind. Und schließlich überlegen wir gemeinsam, wie Sie mit ererbten Familientagebüchern sinnvoll umgehen können: Lesen – Nichtlesen?
Was tun mit Informationen zu Familiengeheimnissen? Und was könnte man kreativ mit den Tagebüchern machen?
Termin: Montag, 05.07.2021 von 16.30-19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Münchner Bildungswerk 3. Stock, Dachauer Str. 5, 80335 München
Kursgebühr 10,00 €
ermäßigt für Inhaber des Münchenpass 5,00 €
Leitung: Melanie Sommer M.A.,
Leitung: Petra Dahlemann
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