Das Sichtbare und das Unsichtbare - Der Streit der Weltbilder

Sonderreihe Philosophie

Wir nehmen das Empirische mit den Sinnen wahr. Wie ist es mit dem Unsichtbaren? Können wir es denken oder nur glauben? Die Griechen haben alle Ereignisse innerhalb eines zyklischen Geschehens in einem ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens gedacht. Das Christentum stellt sich gegen dieses Denken mit der Lehre eines persönlichen und freien Schöpfergottes, einer unsterblichen Seele und der Lehre von der Auferstehung. Die Moderne beginnt dort, wo der Mensch sich auf seine eigenen Kräfte besinnt, Denkweisen und Weltbilder, die ihn begrenzen wollen, abschüttelt. Ein Beispiel dafür sind die französischen Aufklärer. Das Denken der französischen Aufklärer wird von Kant im Rahmen einer kritischen Aufklärungstheorie einer Prüfung unterworfen.

08.01.2019 Das griechische Weltbild
15.01.2019 Die Korrektur des griechischen Weltbildes durch das Christentum
22.01.2019 Technik, Fortschritt und Natur im 18. Jahrhundert bei französischen Aufklärern (Voltaire, Turgot, Condorcet)
29.01.2019 Der Mensch als Maschine: Modelle des Menschen bei den französischen Aufklärern (Helvetius, Holbach, La Mettrie)
05.02.2019 Die deutsche Aufklärung bei Kant


Termine: 5x dienstags, ab 08.01.2019 jeweils 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Veranstaltungsort: Münchner Bildungswerk, Dachauer Straße 5, 80335 München
Kursgebühr 69,00 €
Doz.: Prof. Dr. Karl-Heinz Nusser
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