Christen und Muslime. Dialogreihe

Gespiegelt: Jesus im Islam und Mohammed christlich betrachtet

Er ist über das Christentum hinaus das Symbol der Barmherzigkeit. Seine Mutter, Maria, ist die einzig namentlich erwähnte Frau des Neuen Testamentes im Koran. Es ist die Rede von Jesus von Nazareth im heiligen Buch der Muslime, dem Koran.
Mohammed hingegen war von Anfang an Thema der polemischen Auseinandersetzung des Christentums mit dem Islam. Bis heute ist sich die christliche Theologie nicht einig in der Frage, wie sie den Propheten des Islam einordnen und würdigen soll.
Ein Antwortversuch auf diese schwierige Frage scheint geboten.

Dieser Dialogabend will zusammen mit dem jungen islamischen Theologen Samet Er der Gestalt des Jesus von Nazareth im islamischen Kontext auf den Grund gehen,
während der katholische Theologe Dr. Andeas Renz aus christlicher Sicht die Gestalt Mohammeds in den Blick nimmt.

Referenten:

Samet Er ist islamischer Theologe und einer der dreißig ersten Studenten der islamischen Theologie in Deutschland an der Universität Tübingen.
Neben der Auseinandersetzung mit islamischen Fundamentalismes engagiert er sich im Kontext des interreligiösen Dialogs und ist Initiator von Koran-Bibel-Lernkreisen.

Dr. Andreas Renz ist als katholischer Theologe und Religionswissenschaftler Leiter des Fachbereiches Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München.

Termin: Donnerstag, 06.12.2018 von 19.00-20.30 Uhr
Veranstaltungsort: St. Bonifaz, Seminarraum
Schüler, Azubis, Studenten mit Nachweis frei 3,00 €
Kursgebühr (Abendkasse) 5,00 €
Ref. Dr. Andreas Renz,
Ltg. Mag. Benedikt Löw,
Ref. Samet Er
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