Soziales Seminar - Literatur und Geschichte

Ureinwohner, Indigene Völker oder First Nations? - Teil 2

Der Begriff "Indigene Völker" (indigenous peoples) hat sich in den 1980er Jahren herausgebildet und ist an die Stelle der vorher üblichen Bezeichnungen "Eingeborene" oder "Naturvölker" getreten. Er bezeichnet die Nachkommen der Erstbesiedler einer Region. Man unterscheidet heute ca. 5.000 indigene Völker, deren Angehörige sich auf über 450 Millionen Menschen und fünf Kontinente verteilen. Ihr rechtlicher und kultureller Status ist bedroht, viele von ihnen werden marginalisiert und müssen um ihre Rechte und oftmals um ihr Überleben kämpfen. Der zweite Teil des Frühjahrskurses wird weiter versuchen, diese Situationen an Beispielen aus Mittel- und Südamerika zu erläutern und zu verstehen.

Geplante Themen:

17. 10. 2019: "Isolierte Völker" (uncontacted peoples) in Südamerika und Indien

24. 10. 2019: Die Situation in Afrika: das Verhältnis von einheimischer Mehrheitsbevöl-kerung zu einzelnen indigenen Völkern (Pygmäen im Kongo, Peulh in Mali)

31. 10. 2019: Die besondere Lage in Südafrika: Khoisan und Buschleute

07. 11. 2019: Aborigines in Australien: Erwachen eines indigenen Bewusstseins um 1800 - die heutige Situation der australischen Ureinwohner

14. 11. 2019: Indigene Völker in Asien: Myanmar, Papua Neu Guinea

Termine: 5x donnerstags, ab 17.10.2019 jeweils 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr
Veranstaltungsort: Missio München, Pettenkoferstr. 26-28, 80336 München
Kursgebühr ermäßigt (München Pass) 27,00 €
Kursgebühr 53,00 €
Ref.: Prof. Dr. János Riesz
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