Spiritualität in Kalligrafie und Farbe

Karl der Große und seine Kleinbuchstaben treffen auf das lateinische Alphabet

Schrift verbindet, führt Menschen zusammen. Das wusste schon Karl der Große. Und rief deshalb Kleinbuchstaben ins Leben, die überall in seinem riesigen Reich gelesen werden konnten. Die karolingische Minuskel war geboren. Sie wurde die Mutter unserer heutigen Kleinbuchstaben und wird mit der Feder geschrieben. Diese mittelalterliche Schrift ist immer noch gut zu lesen und für Ungeübte leicht zu lernen. Wir kombinieren sie mit handschriftlichen Großbuchstaben, die ihren Ursprung im alten Rom haben. So entstehen spannungsreiche, farbige und zeitübergreifende Schriftblätter. Passend zum Thema eröffnet sich ein unbekannter Blick in die vermeintlich dunkle Zeit zwischen dem Untergang Roms und dem Frühmittelalter. Karl der Große gilt als Initiator der ersten europäischen „Renaissance“. Was dies genau heißt, wird der Theologe Benedikt Löw kurzweilig erschließen. Der Kurs ist konzipiert für Interessierte, die sich erstmalig in ruhiger Atmosphäre in der Kunst der Kalligraphie ausprobieren möchten und für bereits geübte Anfänger_innen.
Arbeitsmaterialien: Federhalfter, Bandzugfedern 3mm, unlinierter Schreibblock DIN-A4 mit tintenfester Oberfl äche – Linienblatt muss durchscheinen, schwarze und farbige Tinten, Aquarell- und/oder Gouachefarbkasten, Aquarellpinsel Größe 8 und 12, unterschiedliche Borstenpinsel, Aquarellpapiere
Feinkorn, mind. 200 gr. in mehreren Größen.
Die Materialien können ausgeliehen und gegebenenfalls beim Kursleiter erworben werden!
Bitte Getränke und Verpfl egung selbst mitbringen.
Samstag, 14.03.2020, von 9.30-15.30 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, von 9.30-14.30 Uhr
Veranstaltungsort: Botanikum, Glashaus 12
Kursgebühr 110,00 €
Dozent Rainer Michel,
Theologische Begleitung Mag. Benedikt Löw
Abgesagt
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