Inquisition - Verfolgung von Hexen und Ungläubigen

Online-Vorlesung zum Thema Geschichte

Die Hexenverfolgungen waren ein Phänomen der Frühen Neuzeit und nicht, wie teilweise noch heute kolportiert wird, des Mittelalters. Die großen Verfolgungswellen fanden vor allem ab dem späten 16. und im 17. Jahrhundert statt, bis sie im Zeitalter der Aufklärung allmählich abklangen. Die meisten Opfer waren Frauen. Die Gründe für diese Verfolgungen waren sehr vielschichtig und sind bis heute noch nicht gänzlich geklärt. Neben religiösem Eifer oder Hysterien, die sich durch konfessionelle, sozioökonomische oder kriegerische Ereignisse entfalteten, waren häufig auch politische Gründe maßgebend. Die Beseitigung unliebsamer Personen, Machtdemonstrationen seitens der kirchlichen und weltlichen Obrigkeit und die damit einhergehende Sozialdisziplinierung waren nicht unwesentliche Faktoren, die zu den Verfolgungen beitrugen.

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© PantherMedia / Daniel Kühne
Veranstaltungsort: Onlineveranstaltung München
Kursgebühr 38,50 €
Doz.: Dr. Tanja Ostendorp,
Doz.: Dr. Frank Henseleit
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